Ratgeber für Rennrad, Gravel und Vereinsausfahrten

Radbekleidung, die auf langen Touren funktioniert

Gute Radbekleidung merkt man vor allem daran, dass man sie nach drei Stunden im Sattel nicht bemerkt: keine Druckstelle, kein Scheuern, kein nasser Rücken im Wind. Dieser Ratgeber sortiert die wichtigsten Teile nach dem, was sie auf dem Rad leisten müssen – von der Radhose über Trikot und Jacke bis zu Handschuhen, Schuhen und Helm. Dazu kommt ein eigener Bereich für Teams und Vereine, die ihre Trikots selbst gestalten wollen.

Radhosen: das wichtigste Kleidungsstück am Rad

Keine andere Anschaffung entscheidet so sehr über den Komfort wie die Hose. Das Sitzpolster, der Schnitt und die Frage „Träger oder Bund“ bestimmen, ob eine lange Tour angenehm bleibt. In der Radhosen-Kaufberatung findest du die Kriterien für kurze Bib Shorts, in der Übersicht der Radhosen-Typen den Unterschied zwischen Classic-, Träger-, 3/4- und Regenhose. Für Herbst und Winter gibt es die lange Radhose, und warum unter die Radhose keine Unterhose gehört, erklärt der Beitrag zum Sitzpolster.

Oberteile nach dem Zwiebelprinzip

Am Oberkörper arbeitet Radbekleidung in Schichten. Das Radtrikot transportiert Schweiß und trägt die Verpflegung in den Rückentaschen. Darüber kommen je nach Wetter Weste, Windjacke, Regenjacke oder eine Softshell-Winterjacke. Armlinge und Beinlinge machen aus der Sommerausstattung in wenigen Sekunden eine Übergangsausrüstung.

Radfahren im Winter

Kälte kommt beim Radfahren zuerst an Händen, Füßen und Kopf an. Die Übersicht Rennradbekleidung für den Winter zeigt, welche Teile bei welchen Temperaturen sinnvoll sind. Dazu passen die Ratgeber zur Mütze unter dem Fahrradhelm, zu Winterhandschuhen, Winterschuhen und Überschuhen.

Helm, Schuhe und Brille

Zur Ausrüstung gehören auch die Teile, die nicht aus Stoff sind. Der Rennradhelm-Ratgeber erklärt Passform, Belüftung und Aerodynamik, der Beitrag zu MIPS die Technik gegen Rotationskräfte. Bei den Schuhen unterscheiden sich Rennradschuhe, Gravel-Schuhe und das passende Klicksystem. Die Radbrille schützt vor Wind, Insekten und Streulicht.

Teambekleidung und Vereinstrikots

Ein eigenes Trikot für Verein, Firma oder Forum ist schneller umgesetzt, als viele denken – wenn Design, Farben und Größen stimmen. Hilfe gibt es bei den Designvorlagen, der Farbwahl mit Pantone, den Kosten eines Teamtrikots und der Planung von Vereinstrikots. Die Größentabelle hilft bei Sammelbestellungen, die Seiten zu Materialien und zur Pflege sorgen dafür, dass die Kollektion lange hält.

Häufige Fragen

Für den Anfang reichen eine gute Radhose mit Sitzpolster, ein Radtrikot, Handschuhe und ein Helm. Eine Windweste oder Windjacke ergänzt die Ausstattung für kühle Morgen und Abfahrten.

Auf Passform und Sitzpolster. Radbekleidung sitzt eng, damit sie im Fahrtwind nicht flattert und Schweiß direkt von der Haut abtransportiert. Scheuert oder rutscht etwas, wird es auf langen Strecken unangenehm.

Ja. Radhose, Trikot und Wetterschutz funktionieren auf allen Rädern. Beim Gravelfahren sind robustere Stoffe und Schuhe mit profilierter Sohle sinnvoll, am MTB tragen viele eine weitere Überhose über der Radhose.

Für Vereine, Lauftreffs und Firmen-Teams meist ja. Ab etwa zehn Teilen sind individuelle Trikots bezahlbar, und ein einheitlicher Auftritt macht die Gruppe im Straßenverkehr sichtbarer.

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